blick
   Home
 Neuigkeiten
 Wir sind umgezogen
 Jona ist da!
 Familie Hau-Schi
 Jenny
 Christian
 Jona
 Urlaub 2006 - Samnaun
 2006 - Kaprun
 2006 - Norwegen
 2006 - Werfenweng
 2007 - Südtirol
 2007 - Rügen
 2008 + 2009 - Babymio
 Diverses
 Segelfliegen
 Miniteich
 Seiteninternes
 Impressum
 Anfahrt
 Links
 Gästebuch
 Email  Unser Wetter

 


Kreuzfahrt nach Norwegen und Dänemark im Juni 2006



Ein lang gehegter Traum wurde war - Urlaub in Norwegen - dem Land der blaugrünen
Fjorde, Rentiere und Trolle!

Nach vielen Überlegungen hinsichtlich des Fortbewegungsmittels fiel unsere Wahl schließlich auf die
Variante "Kreuzfahrt". Eine Woche lang kein Autofahren - für uns die reinste Wohltat- und trotzdem (fast) jeden
Tag woanders aufwachen und neue Eindrücke mitnehmen.

Die Abfahrt erfolgte in Kiel bei wolkigen 15°C.


© 2006 by hau-schi


Der erste Tag war zum Glück ein Seetag, so dass das Schiff erstmal von uns erkundet werden konnte. Viel Zeit blieb
dafür allerdings erstmal nicht.... denn um 10 Uhr stand die Seenot- Rettungsübung auf dem Programm! Die uns aber sichtlich Spaß machte.


© 2006 by hau-schi


Am zweiten Tag hieß es dann direkt früh aufstehen, wenn man nichts verpassen wollte - die Einfahrt in den Hardangerfjord
nach Eidfjord. Landschaftlich einmalig schön und atemberaubend. Dafür lohnte es sich, bereits um 5:50 Uhr am Bug zu stehen!


© 2006 by hau-schi


© 2006 by hau-schi


© 2006 by hau-schi


Eine malerische Landschaft gesprenkelt mit bunten Häuschen, Obstplantagen und Weinanbaugebieten ließ uns lange
dort verharren. Auch wenn die Temperaturen inzwischen deutlich kühler waren, der Wind um die Ohren pfiff und man
sich dringend eine Mütze herbeiwünschte.




© 2006 by hau-schi


In Eidfjord (Ort) bestand dann die Möglichkeit, von Bord zu gehen. Wir nahmen an einem organisierten Ausflug urch das
Mabotal zur Hardangervidda teil. Eine karge Hochebene auf der sich die Rentiere Norwegens sehr wohl fühlen.
Leider haben wir keine gesehen.

Der 182m abstürzende Wasserfall Voringsfossen und der Sysenvatn waren ebenfalls Ziele dieses Ausflugs.


© 2006 by hau-schi


Gegen 17 Uhr hieß es wieder "alle Mann an Bord" und "Leinen los"!

Am dritten Tag machten wir in Bergen fest. Da das Boot sehr stadtnah anlag, konnten wir gut auf Entdeckungstour gehen.
Ein Bummel durch das berühmte Hanse - Stadtviertel Bryggen mit seinen engstehenden bunten Holzhäusern und den
schmalen Gassen stand als erstes auf dem Programm.


© 2006 by hau-schi


© 2006 by hau-schi


Nach dem Besuch des Fischmarktes sind wir mit der Floyen - Bahn auf den Stadtberg (320m) hinaufgefahren.
Von dort oben bot sich ein sehr schöner Blick über die gesamte Stadt, die deutlich größer war,
als wir angenommen hatten.


© 2006 by hau-schi


Der Weg zurück zum Schiff verlief durch einen urigen Wald mit knochigen Bäumen, die scheinbar aus den Felsen
hervorwuchsen und eine noble Wohngegend von Bergen. Da konnte man durchaus ins Überlegen kommen,
ob man nicht hierhin auswandern sollte.


© 2006 by hau-schi


© 2006 by hau-schi


Der vierte Tag sollte nun der kälteste von allen werden (ca. 5-10°C). Zum Glück hatte Jenny sich noch eine Mütze in Bergen gekauft.
Männer sind da ja etwas härter im Nehmen...
Dafür waren wir nun auch am nördlichsten Punkt unserer Reise angelangt - der Geiranger Fjord! Der wohl schönste und
meistbesuchste Ort in Norwegen. Bis zu 300 Schiffe liegen hier in der Saison (Mai - September) aut Reede.
Ein Anlegen ist hier nicht möglich, so dass wir mit Hilfe der Rettungsboote an Land getendert wurden. So hat man auch diese
mal von Innen gesehen.... Zum Glück nur auf diese Art und Weise!


© 2006 by hau-schi


Mit dem Bus ging es den Ornevegen (Adlerweg) in mehreren Haarnadelkurven hinauf auf 400m zum 1. Aussichtspunkt.
Von hier bot sich uns eine grandiose Aussicht auf den Fjord und unser Schiff. Vom Wasser aus machten die Berge gar
nicht so einen hohen Eindruck. Jedoch von oben betrachtet änderte sich dies recht schnell!


© 2006 by hau-schi


© 2006 by hau-schi


Die weitere Fahrt führte uns über jede Menge Serpentinen hoch auf 1500m zum Dalsnibba. Auf dem Weg dorthin
durchfuhren wir drei Jahreszeiten: im Ort war es Frühsommer, die Obstbäume blühten und die Wiesen waren mit
bunten Blumen bedeckt. Auf halber Höhe war gerade der Schnee weggeschmolzen und die Bäume bildeten erste
Knospen. Auf 1500m Höhe konnten wir eine Schneeballschlacht mit Neuschnee (!) machen.

Der Tradition entsprechend haben wir auch einen Steinhaufen zur Abwehr der Trolle zusammengebaut....


© 2006 by hau-schi



Der fünfte Tag lud zum Faulenzen ein - ein Seetag !!!
An Deck ließ es sich bei strahlendem Sonnenschein im Windschatten sehr gut aushalten.


© 2006 by hau-schi



Am sechsten Tag machten wir in Oslo halt.
Mit dem Bus unternahmen wir eine Stadtrundfahrt der etwas anderen Art..... der Reiseführer war ein
gebürtiger Deutscher, der seit dem 2. Weltkrieg in Norwegen lebt. Von seiner Art her erinnerte er
uns stark an Heinz Rühmann.

Auf dem Programm standen die Besichtigung der Festung Akershus, des Skulpturenparks von
Gustav Vigeland und das Wikinger Museum auf der Halbinsel Bygdoy.

Der Skulpturenpark umfasst u.a. 58 Bronzeskulpturen auf einer Brücke. Hinter der Brücke erreicht man einen
Brunnen, der mit Skulpturen umrahmt ist, die den Lebenszyklus darstellen. Der 16,75m hohe Monolith
aus Stein umfasst 121 Figuren und bildet mit dem Rad des Lebens den Abschluß.


© 2006 by hau-schi


© 2006 by hau-schi



Die Ausfahrt über den Fjord von Oslo Richtung Kopenhagen war wieder ein Highlight.
Zwar nicht so spektakulär wie der Geirangerfjord oder der Hardangerfjord, aber nicht minder schön war
diese Ausfahrt anzuschauen. Kieferbewachsene Hügel rechts und links mit vielen bunten Häuschen bestückt.
Teilweise sehr enge Durchfahrten, wo die Ufer zu beiden Seiten zum Greifen nah waren.


© 2006 by hau-schi


© 2006 by hau-schi


© 2006 by hau-schi


© 2006 by hau-schi



Der letzte Tag hat uns zur kleinen Meerjungfrau nach Kopenhagen geführt. Bei strahlendem Sonnenschein und 20°C
haben wir auf eigene Faust die Stadt entdeckt und das Flair einer nördlichen Großstadt in uns aufgenommen.
Nicht ohne Grund wird Kopenhagen auch das Venedig des Nordens genannt. Ein Teil der Stadt ist von Wasserstraßen
durchzogen. Manche Stadtgebiete sind nur mit dem Boot zu erreichen und die Leute wohnen in individuellen Hausbooten.
Am Nyhavn wird man einige Jahrhunderte zurückversetzt - historische Holzschiffe und buntbemalte Holzhäuser aus
dem 17. und 18. Jahrhundert machen ihn zu einem wunderschönen Aufenthaltsort, an dem man gerne zum
Verweilen in eins der Cafes einkehrt.


© 2006 by hau-schi


© 2006 by hau-schi


© 2006 by hau-schi



Am nächsten Tag waren wir leider schon wieder in Kiel. Auch der schönste Urlaub geht leider irgendwann vorbei....

Aber das nächste Fernweh kommt bestimmt!

Nach Oben





seit 20.8.2006



   © 2009 by hau-schi •