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Kreuzfahrt nach Norwegen und Dänemark im Juni
2006
Ein lang gehegter Traum wurde war - Urlaub in Norwegen
- dem Land der blaugrünen
Fjorde, Rentiere und Trolle!
Nach vielen Überlegungen hinsichtlich des Fortbewegungsmittels
fiel unsere Wahl schließlich auf die
Variante "Kreuzfahrt".
Eine Woche lang kein Autofahren - für uns die reinste Wohltat-
und trotzdem (fast) jeden
Tag woanders aufwachen und neue
Eindrücke mitnehmen.
Die Abfahrt erfolgte in Kiel bei wolkigen 15°C.

© 2006 by hau-schi
Der erste Tag war zum Glück ein
Seetag, so dass das Schiff erstmal von uns erkundet werden konnte. Viel
Zeit blieb
dafür allerdings erstmal nicht.... denn um 10 Uhr
stand die Seenot- Rettungsübung auf dem Programm! Die uns aber
sichtlich Spaß machte.

© 2006 by hau-schi
Am zweiten Tag hieß
es dann
direkt früh aufstehen, wenn man nichts verpassen wollte - die
Einfahrt in den Hardangerfjord
nach Eidfjord. Landschaftlich einmalig
schön und atemberaubend. Dafür lohnte es sich,
bereits um 5:50 Uhr am Bug zu stehen!

© 2006 by hau-schi
© 2006 by hau-schi
© 2006 by hau-schi
Eine malerische Landschaft
gesprenkelt mit
bunten Häuschen, Obstplantagen und Weinanbaugebieten
ließ uns lange
dort verharren. Auch wenn die Temperaturen
inzwischen deutlich kühler waren, der Wind um die Ohren pfiff
und man
sich dringend eine Mütze herbeiwünschte.

© 2006 by hau-schi
In Eidfjord (Ort) bestand
dann die
Möglichkeit, von Bord zu gehen. Wir nahmen an einem
organisierten Ausflug urch das
Mabotal zur Hardangervidda teil. Eine
karge Hochebene auf der sich die Rentiere Norwegens sehr wohl
fühlen.
Leider haben wir keine gesehen.
Der 182m abstürzende Wasserfall Voringsfossen und der
Sysenvatn waren ebenfalls Ziele dieses Ausflugs.
© 2006 by hau-schi
Gegen 17 Uhr hieß
es wieder
"alle Mann an Bord" und "Leinen los"!
Am dritten Tag machten wir in Bergen fest. Da das Boot sehr stadtnah
anlag, konnten wir gut auf Entdeckungstour gehen.
Ein Bummel durch das
berühmte Hanse - Stadtviertel Bryggen mit seinen engstehenden
bunten Holzhäusern und den
schmalen Gassen stand als erstes
auf dem Programm.

© 2006 by hau-schi

© 2006 by hau-schi
Nach dem Besuch des
Fischmarktes sind wir
mit der Floyen - Bahn auf den Stadtberg (320m) hinaufgefahren.
Von dort
oben bot sich ein sehr schöner Blick über die gesamte
Stadt, die deutlich größer war,
als wir angenommen
hatten.

© 2006 by hau-schi
Der Weg zurück zum
Schiff verlief
durch einen urigen Wald mit knochigen Bäumen, die scheinbar
aus den Felsen
hervorwuchsen und eine noble Wohngegend von Bergen. Da
konnte man durchaus ins Überlegen kommen,
ob man nicht hierhin
auswandern sollte.

© 2006 by hau-schi

© 2006 by hau-schi
Der vierte Tag sollte nun der
kälteste von allen werden (ca. 5-10°C). Zum
Glück hatte Jenny sich noch eine Mütze in Bergen
gekauft.
Männer sind da ja etwas härter im Nehmen...
Dafür waren wir nun auch am nördlichsten Punkt
unserer Reise angelangt - der Geiranger Fjord! Der wohl
schönste und
meistbesuchste Ort in Norwegen. Bis zu 300
Schiffe liegen hier in der Saison (Mai - September) aut Reede.
Ein Anlegen ist hier nicht möglich, so dass wir mit Hilfe der
Rettungsboote an Land getendert wurden. So hat man auch diese
mal von
Innen gesehen.... Zum Glück nur auf diese Art und Weise!

© 2006 by hau-schi
Mit dem Bus ging es den
Ornevegen (Adlerweg) in mehreren Haarnadelkurven hinauf auf 400m zum 1.
Aussichtspunkt.
Von hier bot sich uns eine grandiose Aussicht
auf den Fjord und unser Schiff. Vom Wasser aus machten die Berge gar
nicht so einen hohen Eindruck.
Jedoch von oben betrachtet änderte sich dies recht schnell!
© 2006 by hau-schi
© 2006 by hau-schi
Die weitere Fahrt
führte uns über jede Menge Serpentinen hoch auf 1500m
zum Dalsnibba.
Auf dem Weg dorthin
durchfuhren wir drei Jahreszeiten: im Ort war es
Frühsommer, die Obstbäume blühten und die
Wiesen waren mit
bunten Blumen bedeckt. Auf halber Höhe war
gerade der Schnee
weggeschmolzen und die Bäume bildeten erste
Knospen. Auf 1500m
Höhe konnten wir eine Schneeballschlacht mit Neuschnee (!)
machen.
Der Tradition entsprechend haben wir auch einen Steinhaufen zur Abwehr
der Trolle zusammengebaut....
© 2006 by hau-schi
Der fünfte Tag lud
zum Faulenzen ein - ein Seetag !!!
An Deck ließ es sich bei strahlendem Sonnenschein im
Windschatten sehr gut aushalten.
© 2006 by hau-schi
Am sechsten Tag machten wir
in Oslo halt.
Mit dem Bus unternahmen wir eine Stadtrundfahrt der etwas anderen
Art..... der Reiseführer war ein
gebürtiger
Deutscher, der seit dem 2. Weltkrieg in Norwegen lebt. Von seiner Art
her erinnerte er
uns stark an Heinz Rühmann.
Auf dem Programm standen die Besichtigung der Festung Akershus, des
Skulpturenparks von
Gustav Vigeland und das Wikinger
Museum auf der Halbinsel Bygdoy.
Der Skulpturenpark umfasst u.a. 58 Bronzeskulpturen auf einer
Brücke. Hinter der Brücke erreicht man einen
Brunnen,
der mit Skulpturen umrahmt ist, die den Lebenszyklus darstellen. Der
16,75m hohe Monolith
aus Stein umfasst 121
Figuren und bildet mit dem Rad des Lebens den
Abschluß.
© 2006 by hau-schi

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Die Ausfahrt über
den Fjord von Oslo Richtung Kopenhagen war wieder ein Highlight.
Zwar nicht so spektakulär wie der Geirangerfjord oder der
Hardangerfjord, aber nicht minder schön
war
diese Ausfahrt anzuschauen. Kieferbewachsene Hügel rechts
und links mit vielen bunten Häuschen
bestückt.
Teilweise sehr enge Durchfahrten, wo die Ufer zu
beiden Seiten zum Greifen nah waren.
© 2006 by hau-schi
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Der letzte Tag hat uns zur
kleinen Meerjungfrau nach Kopenhagen geführt. Bei strahlendem
Sonnenschein
und 20°C
haben wir auf eigene Faust die Stadt entdeckt und das
Flair einer nördlichen Großstadt in uns aufgenommen.
Nicht ohne Grund wird Kopenhagen auch das Venedig des Nordens genannt.
Ein Teil der Stadt ist von Wasserstraßen
durchzogen. Manche Stadtgebiete sind nur mit dem Boot zu erreichen und
die Leute wohnen in individuellen Hausbooten.
Am Nyhavn wird man einige Jahrhunderte zurückversetzt -
historische Holzschiffe und buntbemalte Holzhäuser
aus
dem 17. und 18. Jahrhundert machen ihn zu einem
wunderschönen Aufenthaltsort, an dem man gerne zum
Verweilen
in eins der Cafes einkehrt.
© 2006 by hau-schi
© 2006 by hau-schi
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Am nächsten Tag
waren wir leider schon wieder in Kiel. Auch der schönste
Urlaub geht leider irgendwann vorbei....
Aber das nächste Fernweh kommt bestimmt!
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